Videoselling Pionier seit 2020
Wer auf LinkedIn aktiv ist, kennt das Problem: Das Postfach quillt über von Vernetzungsanfragen, denen Sekunden später eine unpersönliche, lange Verkaufsnachricht folgt. Als Geschäftsführer oder Verkaufsverantwortlicher weißt du, dass dieser „Pitch-Slapping“-Ansatz kaum noch funktioniert. Die Abwehrhaltung bei C-Level-Entscheidern ist so hoch wie nie zuvor.
Doch genau hier liegt deine Chance. Während die Masse auf standardisierte Texte setzt, nutzt du die LinkedIn Videoakquise. Es ist der schnellste Weg, um aus der Masse herauszustechen, Vertrauen aufzubauen und eine echte menschliche Verbindung zu knüpfen – noch bevor das erste Telefonat stattgefunden hat. In diesem Beitrag erfährst du, wie du LinkedIn als Videokanal meisterst.
LinkedIn ist kein rein sachliches Branchenverzeichnis mehr, sondern ein soziales Netzwerk, das von Interaktion lebt. Die Plattform bietet dir technische Möglichkeiten, die den Video-Versand so einfach machen wie nie zuvor.
Die meisten Nutzer erwarten Text. Wenn sie jedoch eine Nachricht öffnen und dort ein Video-Vorschaubild sehen, in dem du vielleicht sogar ihren Namen auf einem Schild hältst, ist die Neugier sofort geweckt. Dieser „Pattern Interrupt“ (Musterdurchbrechung) sorgt dafür, dass deine Nachricht nicht nur geöffnet, sondern mit voller Aufmerksamkeit konsumiert wird.
LinkedIn bietet den perfekten Rahmen. Dein Profil dient als deine digitale Visitenkarte und untermauert deine Expertise. Das Video wiederum zeigt den Menschen hinter dem Profil. Diese Kombination aus fachlicher Autorität und persönlicher Sympathie ist die Basis für jedes B2B-Geschäft.
Damit dein Videoakquise-Prozess auf LinkedIn zum Erfolg führt, solltest du strategisch vorgehen. Es geht nicht darum, wahllos Videos zu verschicken, sondern gezielt Relevanz zu erzeugen.
Bevor du das erste Video sendest, muss dein Profil „verkaufsbereit“ sein. Wenn ein Entscheider dein Video sieht, wird er im nächsten Schritt dein Profil besuchen. Achte darauf, dass dein Slogan und deine Erfahrungen klar kommunizieren, welchen Nutzen du stiftest. Ein unvollständiges Profil entzieht deiner Videobotschaft die Glaubwürdigkeit.
Sende eine Vernetzungsanfrage ohne direktes Verkaufsangebot. Eine kurze, persönliche Notiz, warum du dich vernetzen möchtest (z. B. ein gemeinsames Interesse an einem Thema), reicht völlig aus. Warte, bis die Anfrage angenommen wurde. Erst dann beginnt die eigentliche Videoakquise.
Nutze die LinkedIn Mobile App für eine besonders authentische Wirkung. Schau dir kurz das Profil deines Gegenübers an. Hat er gerade einen Artikel veröffentlicht? Hat das Unternehmen eine Auszeichnung erhalten? Diese Information ist dein „Aufhänger“.
Halte das Video kurz.
Sekunde 1-10: Begrüßung mit Namen und Bezug auf den Aufhänger.
Sekunde 10-40: Beschreibe eine Herausforderung, die du bei ähnlichen Kunden gelöst hast. Nutze den Konjunktiv: „Möglicherweise könnte das auch für eure aktuelle Expansion relevant sein.“
Sekunde 40-60: Der Call-to-Action. Schlage einen kurzen Austausch vor und erwähne, dass du dich über eine kurze Rückmeldung freust.
Sende das Video niemals ohne einen kurzen Begleitsatz ab. Schreibe dazu: „Hallo [Name], ich habe dir hierzu eine kurze Videobotschaft aufgenommen, da mir ein spannender Punkt auf deinem Profil aufgefallen ist. Beste Grüße, Max.“ Das erhöht die Klickrate massiv.
Auf LinkedIn wird dein Video oft als Standbild angezeigt, bevor der Nutzer klickt. Dieses Bild entscheidet über den Klick. Ein bewährter Trick ist das „Whiteboard-Prinzip“. Halte ein kleines Whiteboard oder ein Blatt Papier in die Kamera, auf dem steht: „Hallo [Name]!“. Es signalisiert sofort, dass dieses Video exklusiv für diese eine Person produziert wurde. Diese Form der Wertschätzung kann man mit keinem Text der Welt ersetzen.
Zu viel Verkauf, zu wenig Dialog: Dein Video sollte ein Gesprächsangebot sein, kein Verkaufsgespräch. Versuche, Interesse zu wecken, anstatt sofort alle Features aufzuzählen.
Schlechte Lichtverhältnisse: Wenn man dein Gesicht nicht klar sieht, geht die emotionale Wirkung verloren. Achte auf Licht von vorne.
Fehlendes Follow-up: Wenn keine Reaktion kommt, ist das kein „Nein“. Sende nach drei bis vier Tagen eine kurze Textnachricht nach: „Konntest du schon kurz in mein Video reinschauen? Ich würde mich über einen kurzen Impuls von dir freuen.“
LinkedIn Videoakquise ist das Werkzeug für Verkaufsverantwortliche, die keine Lust mehr auf unpersönliche Massenabfertigung haben. Es ist ein hocheffizienter Weg, um Türen zu öffnen, die für normale E-Mails verschlossen bleiben.
Indem du deine Persönlichkeit nutzt und gezielt Mehrwert stiftet, verwandelst du kalte Kontakte in wertvolle Geschäftsbeziehungen. Es kostet beim ersten Mal vielleicht etwas Überwindung, die Kamera direkt in der LinkedIn-App zu nutzen – doch die Antwortraten werden dir zeigen, dass es sich lohnt.
Dieser Impuls ist ein Baustein einer erfolgreichen Videoakquise-Strategie im Outreach
Du weißt nun, wie du LinkedIn für deinen Outreach nutzt. Möchtest du erfahren, wie du deine Botschaften noch präziser formulierst? Dann schau dir meinen Beitrag über Video-Skripte an und wenn du wissen möchtest, wie du den gesamten Verkaufsprozess – vom Inbound bis zum Abschluss – mit Videos begleitest, schau dir meine Fokus-Infos zum Thema Videoselling an.
ÜBER DEN AUTOR

Boris Tomasi
Boris Tomasi ist Experte für Videoselling und digitalen Vertrieb mit Video. Sein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Videobotschaften, Videofunnels und automatisierten Video-Prozessen zur Leadgenerierung und Kundengewinnung im B2B-Umfeld.
Seit mehreren Jahren unterstützt er Selbstständige, Dienstleister und Unternehmen dabei, erklärungsbedürftige Angebote mit Video verständlich zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und Verkaufsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei kombiniert er Video, Verkaufspsychologie und Automationen zu klar strukturierten Vertriebsabläufen
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© Boris Tomasi