Vertrieb skalieren durch Videoakquise: So baust du dein Experten-Team für planbaren Outreach auf

Im modernen B2B-Vertrieb stehen viele Geschäftsführer und Verkaufsverantwortliche vor der gleichen gläsernen Decke: Die Videoakquise liefert zwar hervorragende Ergebnisse, aber sie ist in der aktuellen Form nicht skalierbar. Wer jeden Wunschkunden selbst recherchiert, jedes Video individuell aufnimmt und die Kampagnen manuell im CRM nachpflegt, opfert wertvolle Zeit, die an anderer Stelle für die strategische Führung fehlt.

Um den Vertrieb zu skalieren, musst du den Schritt vom „Einzelkämpfer“ hin zu einem spezialisierten Team gehen. In diesem Beitrag lernst du ein hocheffizientes Rollenmodell kennen, das die technische Planung von der persönlichen Umsetzung trennt. Du erfährst, wie das Zusammenspiel zwischen Strategie und Kommunikation deinen Outreach automatisiert, ohne die menschliche Note zu verlieren.

Warum die klassische Akquise an ihre Grenzen stößt

Herkömmliche Akquiseformen wie Kaltakquise am Telefon oder unpersönliche LinkedIn-Nachrichten verlieren massiv an Wirkung. Entscheider sind übersättigt. Videoakquise ist hier der Türöffner, doch der Aufwand für eine hohe Qualität ist für eine einzelne Person dauerhaft kaum zu stemmen.

Die Lösung liegt in der Spezialisierung der Aufgaben. Indem wir den Prozess in zwei klare Rollen aufteilen, schaffen wir eine „Vertriebsmaschine“, die kontinuierlich Leads generiert, während du dich auf den Abschluss konzentrierst.


1. Der Video Outreach Campaign Manager (VOCM): Das technische Gehirn

Der Video Outreach Campaign Manager ist der Architekt deiner Kampagnen. Sein Fokus liegt darauf, die Reichweite und Effizienz des Outbounds sicherzustellen. Er agiert im Hintergrund und sorgt dafür, dass die „Maschine“ reibungslos läuft.

Fokus auf Technik, Prozesse und Daten

  • Zielgruppen-Research: Er identifiziert und segmentiert Wunschkunden auf Plattformen wie LinkedIn.

  • Technisches Set-up: Er verwaltet die Videoplattformen, sorgt für die CRM-Anbindung und steuert die Automatisierungstools.

  • Kampagnen-Analyse: Er wertet Daten wie Klickraten und Watch-Time aus, um die Botschaften kontinuierlich zu optimieren.

  • Pflege der Videobibliothek: Er verwaltet den Content, damit dieser jederzeit für neue Kampagnen einsatzbereit ist.

Der Nutzen: Er befreit den Verkäufer von technischem Ballast und sorgt dafür, dass die Videoakquise ein stabiler, datengetriebener Prozess wird.


2. Der Video Sales Representative (VSR): Die menschliche Komponente

Der Video Sales Representative ist das Gesicht deines Unternehmens. Er ist die psychologische und kommunikative Instanz, die der potenzielle Kunde im Video sieht und hört.

Fokus auf Kommunikation, Psychologie und Kamera

  • Persönliche Wirkung: Er nutzt Mimik, Gestik und Tonalität, um innerhalb weniger Sekunden Vertrauen aufzubauen.

  • Inhalts-Produktion: Er nimmt die Videos auf – entweder hochgradig individuell für Top-Entscheider oder als Teil einer thematischen Serie.

  • Verkaufspsychologie: Er setzt Skripte so um, dass Einwände proaktiv behandelt werden und eine klare Handlung (Call-to-Action) erfolgt.

Der Nutzen: Er liefert die emotionale Nähe, die für eine hohe Conversion-Rate im digitalen Outreach entscheidend ist.


3. Das Zusammenspiel: Synergien für die Skalierung nutzen

Das wahre Potenzial zur Skalierung deines Vertriebs entfaltet sich in der flexiblen Zusammenarbeit dieser beiden Rollen. In kleineren Unternehmen ist es oft sinnvoll, wenn eine Person beide Aufgaben als Personalunion startet. Doch für echtes Wachstum ist das „atmende Modell“ der Schlüssel:

Die Videobibliothek als Skalierungs-Hebel

Ein VSR kann sich gezielte Zeitfenster blocken, um hochwertigen Content für eine Videobibliothek zu produzieren. Dabei werden Videos für verschiedene Kundensegmente, Branchen oder typische Problemstellungen erstellt.

Der VOCM als Multiplikator

Hier entsteht der enorme Effizienzgewinn: Ein einziger Campaign Manager kann die Kampagnen von drei oder vier Sales Representatives gleichzeitig steuern. Während die Verkäufer ihre Zeit ausschließlich in qualifizierten Kundenterminen verbringen, sorgt der Manager dafür, dass im Hintergrund tausende persönliche Impulse in den Markt gesendet werden.

Dieses Modell ist jeder anonymen Akquise-Form überlegen, da es die Schlagzahl einer automatisierten Kampagne mit der psychologischen Tiefe eines persönlichen Gesprächs kombiniert.

Fazit: Werde vom Allrounder zum System-Architekten

Wer seinen Vertrieb skalieren will, muss sich von der Vorstellung lösen, dass eine Person alles allein machen kann. Die Aufteilung in Video Outreach Campaign Manager und Sales Representative schützt deine wichtigste Ressource: Zeit. Sie erlaubt es dir, ein System aufzubauen, das planbar Neukunden gewinnt, während du die Qualität der Kundenbeziehung auf einem konstant hohen Niveau hältst.

Du hast nun die Rollenverteilung und das Fundament für ein schlagkräftiges Video-Team kennengelernt. Dieser Ansatz ist ein wesentlicher Teil einer ganzheitlichen Videoakquise-Strategie, die deinen Outreach auf ein professionelles Level hebt. Möchtest du erfahren, wie du das passende Skript für deine Representatives erstellst? Dann schau dir meinen Beitrag zum Thema Video-Skripte an.

ÜBER DEN AUTOR

Autor

Boris Tomasi

Boris Tomasi ist Experte für Videoselling und digitalen Vertrieb mit Video. Sein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Videobotschaften, Videofunnels und automatisierten Video-Prozessen zur Leadgenerierung und Kundengewinnung im B2B-Umfeld.


Seit mehreren Jahren unterstützt er Selbstständige, Dienstleister und Unternehmen dabei, erklärungsbedürftige Angebote mit Video verständlich zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und Verkaufsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei kombiniert er Video, Verkaufspsychologie und Automationen zu klar strukturierten Vertriebsabläufen

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